Kampfkunstschule Lorenz

K1 Kickboxing


Entstehung und Technik

K1 / Kickboxing ist ein junger Kampf­sport­stil, wel­cher auf die 1970er Jah­re zurück­geht. Es kom­bi­niert Ele­mente aus Kara­te, Tae­kwon­do, Boxen Thai­boxen und Kung Fu. Kick­boxen ist eine mo­der­ne Sport­art, die den Geg­ner mit Faust- und Fuß­techni­ken schnell und wir­kungs­voll schla­gen kann.

Kick­boxen stärkt die Kondi­tion, er­höht die Kraft, und die Beweg­lich­keit. Die Sport­art erfor­dert tak­tische Intelli­genz und einen star­ken Wil­len. Durch regel­mäßige Teil­nahme am Trai­ning er­langt man ho­hes tech­nisches Kön­nen.

Beim Kick­boxing wird ver­sucht, mit Schlä­gen und Trit­ten beim Geg­ner nach dem Bewer­tungs­system Punkte zu erzie­len oder den Geg­ner zur Auf­gabe zu zwin­gen. Die unter­schied­lichen Ver­bände haben bezüg­lich der erlaub­ten Treffer­flächen unter­schied­liche Regel­werke. Grund­sätz­lich ver­boten sind Tief­schläge, Würfe, Schläge auf Rücken, Nacken und Hinter­kopf. Ebenso darf ein zu Boden gegan­gener Gegner nicht geschla­gen werden. Um sich und den Geg­ner vor Ver­letzun­gen zu schü­tzen wird mehr oder weniger Schutz­ausrüs­tung getra­gen, mindes­tens jedoch Box­hand­schuhe.

Das Training

Kickboxing-Training ist stark konditions­fördernd auf­ge­baut. Die Sport­ler sind stän­dig in Bewegung. Geübt werden sowohl Bewegungs­abläufe und Kombi­natio­nen als auch die Tech­nik von Fuß- und Faust­schlägen, die rich­tige Bein­arbeit. Beweg­lich­keit und Ge­schwin­dig­keit wer­den genauso verbes­sert wie Reaktion und blitz­schneller Ein­schätzung der sich ste­tig ändern­den Situa­tion.

Dabei trai­niert man sowohl allein, mit Box­sack, als auch mit Part­nern. Da das Trai­ning hart ist und gleich­zeitig sehr for­dernd, wird die phy­sische und psy­chi­sche Stabi­lität erhöht. Das Trai­ning ist nicht geschlechter-getrennt. Spar­ring ist ein fes­ter Bestand­teil des Trai­nings.

Die Wettkämpfe

Je nach ausrich­tendem Ver­band sind die Regeln leicht unter­schied­lich. Es gibt fol­gende Wett­kampf­arten:

  • Halbkontakt-Wettkämpfe werden nach jedem Treffer zur Wertungs kurz unterbrochen. Danach geht es in Ausgangsstellung weiter. Die Kämpfe finden meist auf Matten statt. Ziel sind sauber durchgeführte Techniken ohne so viel Druck, dass der Gegner gefährdet wird.
  • Leichtkontakt-Wettkämpfe – ebenfalls meist auf Matten – werden nach Treffern direkt weitergeführt, sodass diese Kämpfe heftig an Geschwindigkeit gewinnen und somit natürlich dementsprechend konditionsfordernd sind.
  • Vollkontakt-Wettkämpfe werden meist im Boxring ausgetragen. Der Kampf nach Punkten oder mit einem K.O. (Knockout) entschieden werden. Der K.O. bezeichnet dabei einen Niederschlag des Gegners, nach dem dieser während des zehnsekündigen Anzählens nicht kampfbereit wird, während ein technischer K.O. den Abbruch durch den Kampfrichter ohne Anzählen, die Aufgabe, eine Verletzung, oft auch dreimaliges Anzählen innerhalb einer Runde bedeuten kann.

Prüfungen und Graduierungen

Kickboxing / K1 hat das für Budosportarten übliche Gürtelsystem. Bei den Erwachsenen reihen sich folgende Gürtelfarben auf:

Das komplette Prüfungsprogramm erhalten Sie mit dem nebenstehenden PDF.

Die Prüfungsordnung als PDF

Die Prüfungsordnung als PDF